Probleme. Sorge Dich nicht, finde den Störenfried und befreie Dich von ihm.

Probleme. Sorge Dich nicht, finde den Störenfried und befreie Dich von ihm.

Probleme.
Sorge Dich nicht, finde den Störenfried und befreie Dich von ihm.

Wehe dem Menschen, bei dem sich die Sorgenkobolde niedergelassen haben! Er mag beginnen, was er will, das Elend weicht nicht mehr von ihm, solange diese Palge-Geister in seinem Hause weilen. Und nur, wenn es ihm gelingt, sie durch eine List von seiner Schwelle zu scheuchen, kann er sich des Lebens wieder freuen.

In einem Dorfe lebte einst ein Bauer, der war fleißig und arbeitsam, doch was er auch anfing und wie er sich mühte, nichts wollte ihm glücken, und wie ein Fisch im Netz zappelt und nicht heraus kann, so konnte auch er aus seinen Sorgen nicht heraus. Einst dachte er wieder darüber nach, woher es denn komme, dass ihm alles misslang, und er fragte laut: »Haben sich denn die Sorgenkobolde bei mir eingeschlichen?« Da hörte er sofort die Antwort: »Freilich sind wir da, und solange wir da sind, wird dir all dein Plagen und Mühen nichts nützen, und du wirst es zu nichts bringen.«

Der Bauer war nicht dumm und überlegte hin und her, und schließlich fragte er: »Sind viele von euch hier?« »Oh, sehr viele«, antwortete dieselbe Stimme. »Warum sieht man euch denn nicht?« fragte der Bauer. »Wir sind so klein, dass uns kein menschliches Auge wahrnehmen kann«, lautete die Antwort.

»Wo steckt ihr eigentlich?« fragte der Bauer. »Oh, wir sind überall, in Laden und Schränken, in Fugen und Spalten, überall. Nichts ist so klein, dass wir nicht hineinschlüpfen könnten«, sagte die Stimme.

Sorgenfrei leben. Weisheitsvolle Geschichte
Indes hatte der Bauer Lust bekommen, eine Prise Schnupftabak zu nehmen. Er zog seinen Tabaksbeutel aus der Tasche, öffnete ihn und fragte dann: »Könnt ihr auch hier hereinschlüpfen?«

»Oh, da ist reichlich Platz für uns«, antworteten die Kobolde, und sogleich hörte er aus dem Beutel die Worte: »Wir sind schon alle drinnen.«

Da Zog der Bauer, so schnell er nur konnte, den Beutel zu, und die Sorgenkobolde waren gefangen.

Dann lief er mit seinem Fang eilig in die Mühle und legte den Beutel unter den Mühlstein.

Und von Stund an ging alles gut bei ihm. Was er dachte, was er begann, alles glückte ihm; er wurde wohlhabend und reich.

In demselben Dorfe lebte ein anderer Bauer, der zu den reichsten des Ortes zählte. Doch er war so geizig und neidisch, dass man es sich gar nicht vorstellen kann! Wenn er sah, dass es einem anderen gut ging, wurde er ganz krank vor Ärger. Am meisten wurmte es ihn aber, als er hörte, dass der arme Bauer bald so reich sein würde wie er selber. Und er zerbrach sich fortwährend den Kopf darüber, wieso der Pechvogel nun soviel Glück hatte.

Und als er seine Neugierde nicht mehr bezwingen konnte, ging er einmal zu ihm, und es gelang ihm auch, den anderen durch List dazu zu bringen, dass er ihm erzählte, wie er zu seinem Reichtum gekommen war.


Sorgenfrei leben. Weisheitsvolle GeschichteAls der Geizhals die Geschichte gehört hatte, ging er in die Mühle, wo die Sorgenkobolde verborgen waren. Er nahm sie heraus und ließ sie frei.

Er glaubte nämlich, die kleinen Kobolde würden zu dem andern zurückgehen! Doch die Kobolde hatten Angst vor ihrem ersten Wirt und kehrten nicht mehr zu ihm zurück, denn sie fürchteten, er könnte sie wieder in seine Gewalt bekommen. Sie begleiteten vielmehr den Reichen in sein Haus und siedelten sich dort an.

Von diesem Augenblick war mit einem Schlage das Glück von ihm gegangen. Alles fiel auseinander, sein Reichtum schmolz dahin. Sein Vieh verendete, seine Pferde wurden gestohlen, seine Schafe gingen nacheinander zugrunde, seine Äcker trugen keine Frucht mehr, und schließlich brach ein Brand aus, der ihm Haus und Hof, Scheune und Speicher vernichtete, und er war nun so arm wie der, bei dem sich die Kobolde zuerst eingenistet hatten.

Er tat Buße, doch vergeblich. Das Unglück verließ ihn nicht mehr, und den einzigen Trost fand er darin, dass er erzählte, wie ihm dies alles geschehen war; und oft sagte er dann zu den Menschen: »Wünschet niemand Böses, und hütet euch besonders vor Neid.«

DIE SORGENKOBOLDE Ukrainisches Märchen

Wie Sie mehr Glück, Liebe, Eerfolg und Gesundheit in Ihr Leben einziehen lassen können, das erfahren Sie in diesem Artikel:
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Die märchenhafte Geschichte schilderte, wie sich zu manchen Zeiten in die Ritzen der Seele Plagegeiseter einschleichen können, die uns das Leben erschweren und alles lebenswerte sabotieren.

Von Herzen wünsche ich Ihnen sie zu finden und fortzubringen, sodass Sie nicht mehr gestört werden können und die Früchte ernten können: Erfüllt zu leben.

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Es allen rechtmachen, oder?

Es allen rechtmachen, oder?

es allen recht machen

Die folgende Geschichte zeigt auf sehr bildhafte Weise,
was es bringt, es anderen Recht zu machen 🙂

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen eines griechischen Dorfes. Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte. „Der arme Junge“, sagte da ein Vorübergehender. „Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft.“ Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Fürst auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenherläuft.“ Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzten.

„Hat man so was schon gesehen?“ keifte eine Frau, „solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Sofa, die arme Kreatur!“ Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: „So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?“

Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes. „Gleichgültig, was wir machen“, sagte er, „es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten.“

Die Schwierigkeit, es allen recht zu machen
(Aus: Peseschkian. Der Kaufmann und der Papagei)

So können wohlmeinende Ratschläge der Mitmenschen zu der Erkenntnis führen, selbst herauszufinden wie ich selber Glück, Liebe, Erfolg oder Gesundheit herbeiführen kann.

Der schriftliche Selbstcoaching-Kurs Erfülltes Leben hilft Ihnen
die eigene Art zu entdecken das erfüllte Leben zu bewirken,
das Sie sich vorstellen.
Lesen Sie hier mehr darüber:
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Schriftlicher Selbstcoaching Kurs Erfülltes Leben

 

 

 

 

 

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